Deutsch als Fremd-/Zweitsprache (DaZ/DaF)
Sprachförderung an der Deutschen Schule:
Deutsch als Fremd-/ Zweitsprache (DaF/DaZ)
Die Deutsche Schule bietet ein kontinuierliches Sprachbildungskonzept, das eine gezielte Sprachförderung bereits ab dem Kindergarten sicherstellt.
Der Sprachstand der Kinder wird im Kindergarten, in der Grundschule und in der Sekundarstufe fortlaufend überprüft. Hierzu werden Verfahren der Status- und Prozessdiagnostik eingesetzt. Auf Grundlage der Ergebnisse werden individuelle Förderpläne erstellt und die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Sprachniveaus in Gruppen eingeteilt.
Die zusätzliche Sprachförderung erfolgt in Kleingruppen (4–6 Kinder) und in Ausnahmefällen auch im Einzelunterricht. Der Sprachfortschritt wird regelmäßig, in der Regel alle sechs Monate, überprüft und dokumentiert.
Ziel ist es, die Kinder möglichst früh von der zusätzlichen Sprachförderung in eine integrative Sprachförderung zu überführen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass keine fachlichen Lücken entstehen und gleichzeitig die sozialen Beziehungen innerhalb der Klasse erhalten bleiben.
Die Förderung erfolgt auf zwei Wegen:
- In der integrativen DaZ-Förderung sind Sprachlehrkräfte direkt in den regulären Fachunterricht eingebunden (z. B. Geschichte oder Biologie) und unterstützen das Verständnis von Fachtexten und Fachbegriffen.
- Zusätzlich gibt es ergänzende Förderstunden, in denen gezielt Grammatik und schriftlicher Ausdruck in Kleingruppen außerhalb des Unterrichts trainiert werden.
Diese Kombination stellt sicher, dass Sprachförderung ein fester Bestandteil des schulischen Alltags bleibt, bis alle Schülerinnen und Schüler über die erforderliche Sicherheit für ihre Prüfungen verfügen.
Die Aufnahme und sprachliche Integration von Kindern ohne Deutsch als Muttersprache verläuft in der Regel problemlos, wenn sie frühzeitig (im 1. bis 3. Kindergartenjahr) eingeschult werden.
Für Kinder, die später in das System eintreten, ist der Spracherwerb deutlich anspruchsvoller, da das Umfeld außerhalb der Schule nicht deutschsprachig ist. Daher wird empfohlen, zusätzliche Sprachförderung am Nachmittag zu organisieren. Unsere Sprachkoordination berät Familien hierzu individuell. Diese Unterstützung ist entscheidend, um das für die Abschlussprüfungen (Klasse 10) erforderliche Sprachniveau zu erreichen.
Die Aufnahme von Kindern ohne Deutschkenntnisse ist ausschließlich im Kindergarten möglich. Für die Grundschule und Sekundarstufe sind ausreichende Deutschkenntnisse Voraussetzung für die Aufnahme.

Coordinator for German Language and Special Educational Needs
Language Requirements
The conditions for admission as stated in the table below refer to the Common European Framework of Reference for the learning of languages:
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The language proficiency level for admission to the Primary School and Klasse 5 is evaluated by means of a formal language proficiency test. In order to be admitted to Klasse 6 or higher, a certificate from an external certified institution must be submitted to confirm the level of language proficiency. This can be acquired at the Goethe-Institut in Taipei.